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 Der Zug von Distrikt 1

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BeitragThema: Der Zug von Distrikt 1   Sa Jun 01 2013, 06:41

Dieser Zug stammt aus dem Kapitol und bringt die auserwählten Tribute, ihre Mentoren und Betreuer direkt zum Regierungsstandort. Er ist mit zahlreichen neumodischen und luxuriösen Technologien ausgestattet, die die Tribute in eine ganz andere Welt einführen. Während sie alle ausgelassen speisen und alles für ihr Wohl getanen wird, fährt der Zug 200km pro Stunde.
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Ethan Baker

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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Sa Jun 01 2013, 06:52

Come From (cf)-----> Justizgebäude, Die Stadt, Distrikt 1

Mit mulmigem Gefühl im Magen blickte ich ein letztes Mal auf mein Distrikt. Ich hatte so vieles hier schon erlebt: Meine Kindheit, meine Jugend und auch meine erste Liebe. Und nun reihte sich ein weiteres Ereigniss an die ersten: Die Ziehung des Tributs. Ich sog so viel Luft ein wie ich nur konnte, schloss für einen kurzen Moment die Augen und ließ die Luft dann langsam wieder entweichen. Ich war keiner dieser völlig emotionalen Menschen, doch selbst so einer wie ich besaß eine kleine Regung der Gefühle, und diese schien sich nun zu zeigen. Mit einem Hauch von Wehmut betrachtete ich die Gesichter der Leute, die wie ein aufgewirbelter Schwarm den Bahnhof belagerten. Ich war kein bisschen bereit hierfür. Aber wie sagte man so schön? Who cares. Genau, wen interessierts?
Als ich meinen ersten Schritt ins Innere des Zuges setzte, schienen die Friendenswächter erleichtert aufzuseufzen. Endlich setzt dieser Junge sich in Bewegung, schienen ihre Blicke mir sagen zu wollen und ich warf ihnen ein kurzes Grinsen zu. Mich würde das Kapitol nicht klein kriegen. Nicht heute, nicht morgen. Nie.

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Aphrodite Chestnut

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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   So Jun 02 2013, 10:55

cf---> Justizgebäude, Die Stadt, Distrikt 1


Die letzten Minuten hatte ich allein in dem Justizgebäude verbracht und ein Lächeln hatte sich in meinem Gesicht breit gemacht. Ein richtiges Lächeln, welches man immer seltene von mir hatte zu sehen bekommen. Für meine Schwester würde ich in der Arena mein Leben geben, denn ich war mir sicher, dass ich dort nicht wieder lebend herauskommen würde. Doch ich war einfach nur erleichtert, dass sie und meine Brüder endlich wieder sie selbst waren. Ich wusste nicht, wieso sie all die Jahre zu diesen gefühlskalten Menschen geworden waren doch nun hatte ich zum ersten Mal wieder dieses Strahlen in den Augen von ihnen gesehen. Auch wenn ich Tränen ihn ihnen glitzern gesehen hatte, da sie sich anscheinend tatsächlich Sorgen um mich machten, so hatte ich doch einen Grund, zu kämpfen. Ich wusste, dass ich nun, wenn ich es schaffen würde nach Hause zurückzukehren, von meinen Geschwistern in die Arme genommen wurde. Ich wusste, dass ich endlich wieder eine richtige Familie haben würde, ohne die Angst, sie an das Kapitol zu verlieren. Das war immer meine größte Angst gewesen, denn die Verletzungen, die Lux mir zugefügt hatten, waren nichts gegen die Schmerzen, zusehen zu müssen, wie sie sich immer weiter von mir entfernt hatten.
Als ich in den Zug stieg, kreiste dieser eine Gedanke an meine Familie die ganze Zeit in meinem Kopf herum und ich bemerkte nicht einmal, wie mein Mittribut neben mir den Zug betrat. Ich nahm kaum etwas von der Außenwelt war, denn meine Familie, der Grund, wofür es sich zu kämpfen lohnt, stand für mich in diesem einen Augenblick im Vordergrund.
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Ethan Baker

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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   So Jun 09 2013, 05:32

Ich fuhr mir mit der rechten Hand durch die Haare und betrachtete das Zuginnere mit besorgt gerunzelter Stirn. Mir war noch nicht klar, was ich von dem Szenario halten sollte, das sich mir hier bot. Die Kapitolsfrau wuselte durch den Essenswagon als wenn sie Hummeln im Hintern hätte. Und ich, ich stand einfach in der Tür und beeugte nun die Speisen. So bunt und vielfätig wie sie hier vertreten waren, hatte ich Speisen noch nie zuvor gesehen. Langsam nährte ich mich einem Tablett auf dem eine Ansammlung von kleinen Küchlein stand. Sie besaßen alle unterschiedliche Topings: braun für Schokolade, grün für Pfefferminz, rot für Kirche und Erdbeere, blau für Blaubeere und gelb für Zitrone. Vorsichtig hob ich ein Küchlein mit braunem Toping an die Lippen und biss hinein. Eine wahre Geschmacksexplosion, die meine Geschmacksknospen freudig aufhüpfen ließ. Ich schob mir den Rest des Küchleins in den Mund und betrachtete dann meinen Mittribut. Das Mädchen hatte hellbraune bis dunkelblonde Haare und schien jünger als ich zu sein. Mitleidig verzog ich das Gesicht. Mir war in den frühen Jahren das Dasein als Tribut erspart geblieben.
Ich machte einen Schritt auf sie zu und berührte vorsichtig ihre Schulter. ,,Hey, alles in Ordnung mit dir?", fragte ich sie. Innerlich auflachend stellte ich fest was für eine Ironie meine Frage doch besessen hatte. Natürlich geht es ihr nicht gut, Ethan!
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Robyn Oliver

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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Sa Jun 15 2013, 08:42

Ich winkte noch einmal in die Jubelnde Menge und betrat schnell den Zug. Endlich hatte ich etwas ruhe vor dem ganzen Rummel und konnte mich ein wenig ausruhen. In diesem Distrikt gab es sogar leute, deren Begeisterung nicht geheuchelt war. Ich fand es abstoßend. Wie konnte man an etwas so babarischem freude finden?
 Ich machte mich auf, um die beiden Tribute zu suchen, die ich dieses Jahr betreuen musste. Ich fand sie im Speisewagen. Ihr anblick gab meinem Herzen einen schmerzhaften Stich. Mindestens dieser beiden Kinder würde sterben müssen. Der Junge sah schon etwas älter aus, ungefähr 17 oder 18, aber das Mädchen war höchstens 14, noch so Jung, dafür sah sie sehr sportlich aus. Vielleicht konnte es einer von ihnen schaffen. Ich klammerte mich an diesen Gedanken und hielt ihn fest in meinem Hinterkopf, ansonsten währe ich wahrscheinlich verzweifelt.
 Ich raffte mich zusammen und brachte sogar ein kleines Lächeln zustande. "Ich bin Robyn Oliver, Siegerin der 67. Hungerspiele und dann wohl eure Mentorin", sagte ich. Am liebsten währe ich einfach weggelaufen, hätte mich irgendwo versteckt und gewartet, bis es vorbei war. Oder mich betrunken. Aber ich durfte diese zwei Jungen Leute nicht im stich lassen. In der Arena währen sie ohne mich verloren. Der Gedanke, einen von ihnen retten zu können, war das einzige, was mich hier noch hielt. Ich würde alles versuchen, um sie am leben zu halten. Wie ich es jedes Jahr tat, und wahrscheinlich mein  ganzes restliches Leben tun würde. 


Zuletzt von Robyn Oliver am Di Aug 20 2013, 09:45 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Aphrodite Chestnut

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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   So Jun 16 2013, 06:33

Vollkommen in Gedanken, erschrack ich leicht, als ich eine Hand auf meienr Schulter spürte. Ruckartig drehte ich mich um und wollte ihm gerade in die Magenkuhle boxen, als ich sah, dass es sich bei Demjenigen um meinen Mittribut handelte. Schnell zog ich meine Faust zurück und lächelte leicht entschuldigend. In all den Jahren hatte ich eine gewisse Abwehrhaltung aufgebaut und ließ wohl kaum noch Jemanden an mich heran und ich wusste selbst, dass dies zu einer großen Schwäche werden konnte, doch ich hatte einfach kein Vertrauen mehr.
"Ähm...ja.", sagte ich dann leise und wich ihm so seiner Frage etwas aus, als er mich fragte, ob mit mir alles in Ordnung war. Ich seufzte, denn auch wenn es mir körperlich an nichts fehlte, so hatte mich das Ganze seelisch doch ganz schön mitgenommen. Ich war zwar froh, dass meine Familie Zuhause war und niemand von ihnen in die Arena musste, aber dennoch hatte ich das Gefühl, sterben zu müssen, bevor unsere Familie wieder richtig zueinander gefunden hatte.
Als sich unsere Mentorin vorstellte, versuchte ich zu lächeln, was mir jedoch überhaupt nicht geland und so sah ich einfach wieder zu meinem Mittribut und versuchte alles um uns herum einfach auszublenden.
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   So Jun 16 2013, 06:55

Ich lächelte meine Mittributin freundlich an, wobei mir ihre Abwehrhaltung sofort auffiel, doch ich war ihr nicht böse. Wie konnte ich auch? Schließlich zeigte das ja nur, unter welch einem Schock sie stehen musste, denn ansonsten hätte sie sich erst einmal normal normal verhalten. ,,Tut mir Leid, das ich dich erschreckt habe. Das wollte ich wirklich nicht." Ich lächelte bei meinen Worten kurz entschuldgend und trat dann ans Fenster. Die Landschaft zog so schnell an mir vorbei, das ich höchstens einen Baum oder eine kleine Seelandschaft ausmachen konnte, doch ob sich Tiere in der Nähe aufhielten, war nicht zu erkennen.
Ich war gerade vollkommen in Gedanken vertieft, als eine weibliche Stimme erklang und ich mich nach dieser umdrehte. Die junge Frau die dort stand hatte blonde Haare und wirkte nett, zumindest auf den ersten Eindruck. Sie stellte sich uns als Robyn Oliver vor, als die Siegerin der 67.Hungerspiele. Ich erinnerte mich wage an sie, denn Distrikt 1 besaß sehr viele Gewinner.
Ich trat vor und blickte sie an. ,,Ich bin Ethan Baker, was aber durch die Verlosung ja bekannt sein sollte. Ich bin 17 Jahre alt und na ja, ich hoffe das sie uns irgendwie beim überleben helfen können."
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Mo Jun 17 2013, 08:26

Das Mädchen schien unter Schock zu stehen, denn sie erschrak und nahm eine reflexartige Abwehrhaltung ein, als ihr Mittribut sich ihr näherte. Wer weiß was sie schon alles durchgemacht hatte? Ich musste vorsichtig mit ihr sein. Sie hatte es wahrscheinlich nicht leicht im Leben gehabt, wie viele Leute in den Distrikten. Als ich mich vorstellte, versuchte sie ein lächeln, wandte sich dann aber schnell wieder ihrem Mittribut zu. 
Der Junge stellte sich als Ethan Baker vor, was ich durch die Ziehungen schon wusste. Er machte einen recht selbstbewussten Eindruck und schien nett zu sein. Nicht so ein eingebildeter Karriero mit übersteigertem Selbstvertrauen, der es gar nicht erwarten konnte, sich in den Kampf zu stürzen. Das Mädchen hieß Aphrodite Chestnut. Ein etwas ungewöhlicher Name, aber schön. Ethan war, wie ich Geschätzt hatte, 17 Jahre alt. 
Das hoffe ich auch“, antwortete ich auf Ethans Frage, „ und ich werde natürlich alles tun, was in macht steht, um euch da durchzubringen und versuchen, euch bestmöglich zu unterstützen". Das hatte ich mir bisher immer vorgenommen. Meistens war ich gescheitert. Doch obwohl die beiden keine typischen karrieros zu sein schienen, ich hatte ein gutes Gefühl bei ihnen. Das Mädchen hatte durch seine Abwehrreaktion immerhin bewiesen, dass sie über gute Reflexe verfügte und ich wusste noch nicht viel über den Jungen, doch er hatte immerhin schon mal den Trumpf, dass er schon 17 war und so älter als die meisten anderen Tribute. „Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, stellt sie einfach, auch wenn sie euch blöd erscheinen. Es ist wichtig, dass ihr so viel wie möglich über die Spiele wisst, bevor ihr in die Arena kommt“, sagte ich. Dann wandte ich mich an das Mädchen. Eigentlich wollte ich in ihrem Zustand nicht direkt auf sie zugehen, doch wenn ich sie bestmöglich unterstützen wollte, musste ich so viel wie möglich über sie wissen, „du bist Aphrodite, oder? Wie alt bist du genau?“. 


Zuletzt von Robyn Oliver am Di Aug 20 2013, 09:45 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Sa Jun 29 2013, 09:00

    Ich nickte, als unsere Mentorin meine Frage beantwortete und warf Aphrodite einen Seitenblick zu. Sie schien wieder wie erstarrt und ich hatte augenblicklich Mitleid mit ihr. Sie wirkte noch so jung, verletzlicher als ich es war und in Zukunft je sein würde. Mein Beschützerinstinkt würde sich während der Vorbereitungen wohl nur auf sie richten, denn es war gar nicht auszudenken was das Kapitol ihr alles antun würde.
    Ich senkte den Blick und setze mich auf einen der plüschigen Sessel. Dann blickte ich meine Mentorin wieder an. ,,Ich hätte da tatsächlich eine Frage...Robyn. Wie haben Sie es geschafft zu gewinnen? Es ist ja kein Geheimnis das unsere Tribute oft schon gut trainiert sind, aber Sie erscheinen mir...vernünftiger als ein Karriero." Ich versuchte ein Lächeln zustande zu bringen, ließ es dann aber doch und richtete meinen Blick für einen Moment aus dem Fenster. Ich atmete einund wieder aus, massierte kurz meine Schläfen und blickte Robyn Oliver dann ungewollt hart an. Die Spiele würden sich in mich hineinfressen, bis ich nur noch hart oder leer gucken können würde. Meine Mimik entspannte sich langsam wieder und ich faste meine Mittributin vorsichtig am Arm, um sie auf den Plüschsessel neben mich zu setzen. ,,Aphrodite ist...14 Jahre alt, glaube ich.", antwortete ich für das verängstigte Mädchen und hoffte, das Robyn Oliver das verstehen würde.
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Sa Jun 29 2013, 23:52

Das Mädchen schien wirklich verängstigt zu sein. Als ich bemerkte, wie Ethan sich um sie kümmerte, wurde mir gleich etwas leichter ums Herz. Vielleicht würde er sie etwas vor dem Kapitol beschützen können und sie unterstützen.  Vielleicht taute sie bei ihm ja etwas auf. Mir schien sie im Moment eher nicht zu vertrauen. Ethan fragte mich nach meinen Spielen und ich verkrampfte mich einen Moment lang. Ich spürte, wie die schrecklichen Erinnerungen wieder in mir hochstiegen, die ich versucht hatte zu verdrängen. Jedes Jahr war dass so und jedes mal musste ich mein eigenes Grauen erneut durchleben. Ich straffte die Schultern und setzte ein gezwungenes Lächeln auf. "Also bei mir war dass ein bisschen anders", begann ich,"bis ich 14 war, habe ich tatsächlich als Karriero trainiert. Ihr müsst wissen, ich war sehr begabt in Kampfsportarten aller Art und hatte reiche Eltern. Die besten Voraussetzungen für einen Karriero also. Doch irgendwann habe ich gemerkt, dass es falsch war, was ich tat und dass ich niemals einen Menschen töten könnte. Ich habe meine Waffen hingelegt und bin gegangen." Ich machte eine Pause und sah Gedankenverloren aus dem Fenster. "Aber dann, es war das Jahr als ich 17 wurde, änderte sich alles. Bei der Ernte wurde ein kleines, zerbrechliches Mädchen gezogen. In der Arena hätte sie nicht den hauch einer Chance gehabt. Doch es meldete sich niemand freiwillig. Da wusste ich, was ich tun musste. Ich ging an ihrer stelle. Diese Entscheidung allerdings habe ich trotz allem nie bereut. Wie es in der Arena war, könnt ihr euch ja vorstellen. Ich war stark, konnte kämpfen und hatte die Sachen aus dem Füllhorn und Sponsorengeschenke. Selbst den anderen Karrieros war ich haushoch überlegen. Meine einzige Schwäche war meine Hemmung zu töten. Aber ich musste es tun. " Meine Stimme brach. Ich schwankte ein wenig und musste mich an der Tischkante festhalten. Doch gleichzeitig war ich auch erleichtert. Ich war das ganze endlich mal losgeworden. Ich hatte das ganze noch niemandem erzählt. Meine Schwester kannte die Geschichte und die Tribute, die ich die Jahre davor gehabt hatte, waren fast immer karrieros gewesen, die sich darauf freuten, in die Arena zu kommen und zu töten. Doch diese beiden schienen anders zu sein. Ich spürte, dass ich sie schon jetzt ins Herz geschlossen hatte. Obwohl ich wusste, dass das konsequenzen haben würde.


Zuletzt von Robyn Oliver am Di Aug 20 2013, 09:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Mi Jul 10 2013, 06:22

Ich wusste tatsächlich zuerst überhaupt nicht, wie ich meine Mentorin einschätzen sollte. Noch immer hatte mich das Ganze wie ein Schlag ins Gesicht getroffen. Ich hatte selbst nicht gewusste, was ich da überhaupt tat und dann passierte alles so schnell und nun war ich in diesem Zug mit einem vollkommen fremden und älteren Jungen und einer fremden Frau, die uns helfen sollte, in der Arena so gut wie möglich zu überleben. Ich sah den Tod eigentlich schon vor meinen Augen, doch ich wollte nicht aufgeben. Wortlos starrte ich einfach nur zwischen Ethan und der Mentorin hin und her und war froh, dass er für mich antwortete.
Ich fasste mir ein Herz und als ich endlich wieder die Stimme wiedergefunden hatte, nickte ich und versuchte dabei zu lächeln, was mir jedoch noch immer noch nicht so ganz gelang.
"Ja...Tut mir Leid. Ich bin noch etwas durcheinander.", entschuldigte ich mich daher und atmete noch einmal tief durch. Ich wusste, dass ich niemals jemanden töten können würde. Ich hatte mich damals ja nicht einmal gegen meinen Bruder verteidigen wollen als er mich angriff und davon hatte ich nun meine Narben getragen. Doch das hatte ich ihm verziehen. Niemals hätte ich ihm oder meinen anderen Geschwistern etwas antun können, dazu liebte ich sie einfach zu sehr und ich wusste, dass sie mich genauso sehr liebten auch wenn sie es mir bis zu dem Tag der Ernte nicht gezeigt hatten.
"Ihr könnt mich aber auch Chuck nennen.", sagte ich nach einer Weile und lächelte den Beiden zu. Sie schienen wirklich nett zu sein, anders als erwartet.
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Mo Aug 19 2013, 03:46

    Ich warf Aphrodite einen verständnisvollen Blick zu und blickte dann zu unserer Mentorin zurück. Interessiert verfolgte ich ihre Erklärung und nickte schließlich, als sie geendet hatte. ,,Das ist dann wirklich zu Ihrem Vorteil gewesen.", murmelte ich leise und fuhr mir mit der rechten Hand übers Gesicht. Ich würde so gut wie keine Chance in der Arena haben, denn ich hatte kämpfen schon immer verabscheut und auch nie damit angefangen. Mein Bauch rumorte, als sich ein Hintergedanke in meinen Kopf schlich: Was willst du dann bei dem Training den Spielmachern vorführen? Ich schluckte und trat ans Fenster nur, um den Blicken von Chuck und Robyn nicht zu begegnen.
    ,,Ich werde schlechte Karten haben.", sagte ich nach einer ganzen Weile schließlich und fühlte mich elend. ,,Ich glaube das ich wirklich in gar nichts begabt bin, was mit kämpfen oder töten zutun hat." Ich schüttelte stumm den Kopf. Nicht nur für mich war es nicht leicht oder würde es nicht leicht werden, denn Chuck war noch jünger und zierlicher als ich. Um sie sollte ich mir mehr Sorgen machen. Und dann war da auch noch unsere Mentorin, der man angesehen hatte, das sie nicht vielen Menschen das anvertraut hatte, was ich von ihr hatte wissen wollen.
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Di Aug 20 2013, 09:43

Ich betrachtete die beiden Nachdenklich. Sie sahen die Spiele vermutlich von der selben Seite wie viele andere auch: dass man nur Gewinnen konnte, wenn man Waffen beherrschte. Irgendwie musste ich ihnen mehr Selbstvertrauen geben. „Das ist nicht unbedingt so. Ich kenne viele Sieger, die genauso wenig kämpfen können. Sie haben dank ihrer Intelligenz gewonnen, wegen einer besonderen Fähigkeit, einer klugen Taktik oder aus reinem Glück. Es ist nicht immer von Vorteil, ein Karriero zu sein. Sie sind oft Arrogant und schätzen sich zu hoch ein. Dass gibt wiederum euch eine Chance. Es kann alles mögliche in der Arena von nutzen sein. Wir entwickeln eine gute Taktik für euch. Was habt ihr für Fähigkeiten? Erzählt einfach mal, ganz unabhängig davon, ob ihr denkt, dass es euch helfen wird oder nicht". ich lächelte ermutigend.
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Mo Aug 26 2013, 07:19

Nun musste ich wieder seufzen. Die Frau fragte uns, was wir für Talente hatten und ich musste feststellen, dass ich einfach nichts konnte. Zwar war ich früher mit meinen Brüdern mit zum Training genommen wurden und kam wirklich gut mit Messern zurecht, doch was nützte es einem, wenn man niemandem damit verletzen konnte, weil man sich nicht wehren wollte. Ich trug noch immer die Narben, die mein Bruder mir zugefügt hatte und die würden mich immer wieder darin erinnern, dass ich einfach nur ein kleines Mädchen war, dass von niemandem richtig ernst genommen wurde.
Zwar wusste ich, wie man jagd, doch das würde mir auch nicht helfen, wenn ich es nicht anwenden würde. Selbst wenn ich einen Bogen mit Pfeilen hätte, würden sie mir nicht helfen, wenn mein Herz dagegen ankämpft ihn in der Nähe von anderen Lebewesen zu benutzen.
"Ich glaube, ich kann einfach gar nichts.", sagte ich daher und seufzte leicht. Obwohl.. So ganz stimmte das nun nicht. "Naja, ich kann schnell rennen und ich denke, ich bin auch sonst ganz flink.. aber anscheinend rotzdem nicht schnell genug.", musste ich zugeben, denn wenn ich schneller als die Karrieros wäre, hätte mich mein Bruder wohl nie verletzen können.
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Di Aug 27 2013, 05:30

    Immer wieder nickend verfolgte ich was Robyn sagte und lächelte leicht, als auch Chuck ihre Stimme wieder gefunden zu haben schien. Robyn meinte, das alles nützlich sein könnte und wir ihr ruhig unserer Stärken oder Besonderheiten aufzählen könnten, also nahm ich mir vor, genau das zu tun, auch wenn ich der vollen Überzeugung war, dass das nur ziemlich wenig bringen würde.
    ,,Nun ja..." Ich kratzte mich verlegen am Hinterkopf. ,,Wenn ich das jetzt so sage, komme ich sicherlich arrogant vor. Ich bin intelligent, habe in der Schule immer nur Bestnoten geschrieben und ich weiß mich durchzusetzen. Ich bin ehrgeizig und versuche mich an alem, auch wenn mir bewusst ist, das mein Vorhaben zum scheitern verurteilt ist. Vielleicht ist das ja eine gute Sache, nicht unterzukriegen zu sein." Ich blickte unsere Mentorin leicht fragend an und nickte anerkennend, als Chuck ihre Stärken aufzählte. Ich wusste nicht so Recht warum, aber wenn ich das junge Mädchen anblickte konnte ich mir gut vorstellen wie sie den anderen Tributen davonrannte.
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   So Sep 01 2013, 00:47

Chuck schien ein geschwächtes Selbstbewusstsein zu haben. Ich durfte sie also ein wenig höher einschätzen, als sie sich selbst beschrieb. Ethan dagegen war sich seiner Fähigkeiten voll und ganz bewusst. Er war Ehrgeizig, Clever und Zielstrebig. Nicht die schlechtesten Vorraussetzungen. Ich lächelte die beiden an. „Das ist doch gar nicht mal so übel. Wenn du schnell bist, ist das schon mal eine tolle Vorraussetzung.“, sagte ich an Chuck gewandt, „auch die Karriereos können nicht alles, sie können zwar brutal Kämpfen, sind aber nicht immer die Intelligentesten oder gar die schnellsten. Es kann in der Arena also viel ausmachen“. Dann wandte ich mich Ethan zu. "Auch du hast ziemlich nützliche Fähigkeiten. Es kommt nicht selten vor, dass Clevere, zielstrebige und zu allem entschlossene Leute länger überleben als die Karrieros. Wenn ihr  wollt, können wir uns die Übertragungen der Ernten im Fernsehen ansehen, damit ihr schon mal eure Gegner abschätzen könnt".
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BeitragThema: Re: Der Zug von Distrikt 1   Mo Sep 02 2013, 06:43

Als unsere Mentorin sagte, das es nicht schlecht war, schnell rennen zu können seufzte ich. Zwar konnte ich schnell rennen, aber gegen die Karrieros hatte ich trotzdem absolut keine Chance. Das Einzige, was ich neben dem schnellen Laufen und dem flinken Auftreten konnte, war mit Messern umgehen. Doch da ich nie mit den andeen Karrieros gemeinsam trainiert hatte, konnte ich mich da überhaupt nicht einschätzen und war darin vermutlich doch ziemlich schlecht. Ethan schien da schon viel mehr Chancen zu haben und daher hoffte ich einfach, dass er in der Arena nicht doch noch zu den Karrieros dazustoßen und mich töten würde. "Naja, schnell rennen zu können ist jetzt nichts besonderes. Die Karrieros können mich auch so treffen.", sagte ich und wusste, dass ich recht hatte, was mir schmerzlich bewusst wurde. Die Narben würden mich das nie vergessen lassen. Ich hatte mich daran gewöhnt und sie gehörten inzwischen einfach zu meinem Körper dazu, aber trotzdem war es eine Erinnerung die niemand einfach vergessen konnte und ich machte mir auch keine Mühe die Narben zu verstecken, weshalb es nicht selten vorkam, dass man mich auf meine Narben am Arm ansprach und wenn ich ein Oberteil anhatte, was am Rücken weiter ausgeschnitten war, hatte ich mir auch da häufig Bemerkungen anhören müssen. Als sie jedoch vorschlug, die Ernten anzusehen, nickte ich leicht. Doch ob mich das beruhigen würde, war fragwürdig. Immerhin gab es noch zwei andere Distrikte, aus denen bestimmt Karrieros antreten würden. Andererseits war ich vielleicht erst 14, aber es mussten vielleicht sogar noch jüngere Kinder antreten, die gerade einmal 12 waren. Seufzend ließ ich mich nun doch in einen der Sessel fallen und sah einfach nur zwischen Ethan und unserer Mentorin hin und her.
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