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 Zug von Distrikt 2

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Helen Crawford

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BeitragThema: Zug von Distrikt 2   Di Jun 04 2013, 03:42

Dieser Zug stammt aus dem Kapitol und bringt die auserwählten Tribute, ihre Mentoren und Betreuer direkt zum Regierungsstandort. Er ist mit zahlreichen neumodischen und luxuriösen Technologien ausgestattet, die die Tribute in eine ganz andere Welt einführen. Während sie alle ausgelassen speisen und alles für ihr Wohl getanen wird, fährt der Zug 200km pro Stunde.
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Helen Crawford

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Di Jun 04 2013, 04:03

cf: Justizgebäude (von Distrikt 2)

Teilweise hatte ich das Gefühl, dass mich die Friedenswächter gar nicht lebend zum Zug bringen wollen, denn ich hatte kaum Platz zum Laufen. Ich setzte mich in ein Auto und ließ das Gequatschte von unserer Betreuerin über mich ergehen. Was blieb mir sonst übrig. Am liebsten hätte ich meinen Kopf in meinen Händen vergraben und mich zu einer Kugel zusammengerollt, aber bald würden wahrscheinlich die letzten Wochen meines Lebens beginnen. Ich meine, wir sind 24 Tribute und nur einer überlebt. Wieso sollte ich dies sein? Natürlich werde ich mich anstrengen, aber ich werde auch Glück brauchen. Leicht schüttelte ich den Kopf um den Gedanken zu vertreiben.
Ich stieg aus dem Auto. Ein leichtes Lächeln zwang ich mir auf die Lippen und ging mit erhobenen Kopf zum Zug. Kurz bevor ich einstieg, schloss ich die Augen. Meine Hand lag auf dem Griff. Ich musste ihn nur herunter drücken, einen Schritt machen und dann würde es nur noch eine Frage der zeit sein, bis ich im Kapitol war. Aber so war es doch jetzt auch schon. Früher oder später würde es nun so sein. Ich hob den Kopf noch ein Stück weiter und stieg endlich in den Zug ein.
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Gabriel Marc Saggezza

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Fr Jun 28 2013, 02:21


Ich sitze schon die ganze Zeit im Zug, und habe von hier die Ziehung der Tribute mitverfolgt. Jedes Jahr ein Jammer. Mein Blick schweift aus dem Fenster , und plötzlich sehe ich ein kleines, dünnes Mädchen. Begleitet von Friedenswächtern steht es vor dem Zug und seine roten Haare erkenne ich gleich. „ Helen Crawford!“, denke ich mir. 16 ist das kleine Mädchen, und dünn. Ich habe mir bei der Ziehung gedacht, mit ihr könnte ich nichts anfangen, aber vielleicht doch. Aus jedem lässt sich schließlich was machen. „Mal sehen! Ich könnte was über ihre Familie erfahren, und versuchen sie als kleines, süßes, hilfloses Mädchen,darzustellen!“, dachte ich. Ich weiß nicht genau was ich jetzt sagen sollte. Also gehe ich einfach zur Tür und öffne sie. „Hallo, ich bin Gabriel, dein Mentor! Ich hoffe ich kann dich gut unterstützen, und dir helfen. Es freut mich dich kennen zu lernen.“
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Helen Crawford

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Fr Jun 28 2013, 06:46

Kaum stand ich im Abteil kam auch schon ein Mann auf mich zu. Irgendwie überrumpelte es mich gerade. "Hey", meinte ich und musterte ihn. Mir war klar, dass er die Hungerspiele mal gewonnen haben muss, aber mir fiel beim besten Willen nicht ein welche. War ich da schon geboren? Bestimmt war ich da noch ganz klein oder noch gar nicht da. Sonst müsste ich mich doch irgendwie daran erinnern. Schließlich schuat doch immer das ganze Distrikt zu. Und ich achte immer auf unsere Tribute. Natürlich auch auf andere, aber eben nun mal am meisten auf die aus Distrikt 2.
Ich setzte mich auf einen Sessel und sagte zu Gabriel: "Das hoffe ich auch. Schließlich hast du das hier ja mal gewonnen und weißt wie der Hase läuft. Und wer will schon gerne sterben?" Ich verzog das Gesicht zu einem Lächeln. "Aber ich freue mich auch dich kennen zu lernen. Welche Spiele hast du eigentlich gewonnen? Ich kann mich einfach nicht daran erinnern, tut mir leid."
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Gabriel Marc Saggezza

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Fr Jun 28 2013, 08:40


„ Hey das ist doch kein Problem. Ich hab die 57. Hungerspiele gewonnen. Kein Wunder das du dich nicht daran erinnern kannst. Da warst du wahrscheinlich noch seeehr klein. Das war vor 16 Jahren. Da bist du doch gerade erst geboren, oder?“ Ich versuchte herauszufinden, welches Image zu Helen passen würde, den schließlich soll sie sich nicht zu sehr verstellen!
„ Helen, hast du irgendwelche Fragen, oder sollen wir uns erst mal ein wenig kennen lernen, damit ich etwas über dich erfahren kann. Du weißt ja sicher das du Sponsoren brauchst, und die bekommst du, indem du etwas verkörperst, das viele Leute anziehend finden. Was würdest du gerne sein? Oder besser gesagt wer würdest du gerne sein?“ Ich hoffe sie sucht sich entweder sich selbst aus, oder das genaue Gegenteil, denn die beiden Variationen kann man am besten spielen.


Zuletzt von Gabriel Marc Saggezza am Mo Jul 08 2013, 07:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Helen Crawford

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Di Jul 02 2013, 07:07

"Ja, ungefähr das. Ich bin mir nicht sicher, aber du hast Recht. Entweder war ich noch ganz klein oder noch nicht geboren. Aber so oder so: ich kann mich nicht daran erinnern. Ist denn während deiner Spiele etwas besonderes passiert?", fragte ich weiter. War es unhöflich so viel zu fragen? Selbst wenn. Die meisten Karrieros sprechen doch gerne über ihre Hungerspiele und selbst wenn Gabriel nun eine Ausnahme ist, bin ich einfach zu neugierig um mich jetzt zurück zu halten. Es interessierte mich wirklich, denn er war der erste Sieger, denn ich hautnah erlebte. Natürlich habe ich auch diese ganzen Bilder gesehen, aber sich mit einem zu unterhalten, ist schonw as tolles. Denkt jetzt nicht, dass ich sie für andere Menschen halte. Ich denke nicht, dass sie Helden sind, weil sie diese Spiele gewonnen haben, aber ich halte sie auch nicht für Monster, weil sie andere Menschen getötet haben. Ich werde in einigen Wochen nichts anderes tun. Und seien wir ehrlich: Wer würde schon nicht töten? Man kommt nicht aus dieser verdammten Arena raus ohne zu töten. Und ich würde es zumindest immer versuchen. Ein Versuch ist es wert.
Bei dem, was er als nächstes sagte, musste ich schlucken. Ich wusste, dass ich irgendwann damit über ihn reden muss. Also konnte ich es auch jetzt hinter mich bringen. Kurz strich ich mir übers Gesicht um Zeit zu schinden. Ich wollte nicht jemand sein, der ich nicht bin. Ich wollte keine komplette Lügengeschichte um mich herum aufbauen. Das würde auf Dauer nicht gut gehen. Also blieb mir nur eine Wahl: Mein altes Ich.
"Ich bin mir nicht sicher, was die das im Kapitol mögen, aber ich denke für mich ist es am besten, wenn ich ein typischer Karriero bin. Aber von mir aus können wir das auch noch ändern. Nur bitte, bitte kein Modepüppchen."
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Mi Jul 03 2013, 06:50

„Was ist während meiner Spiele passiert?!“ „ Also bei den 57. Hungerspielen, hatten wir zunächst eine sehr schöne Arena. Überall wuchsen Pflanzen, und alles war schön grün. Ich dachte mir schon, dass zumindest ein Teil giftig sein müsste. Und so war es auch, also ganz wichtig, wenn etwas in der Wildnis wächst, nicht essen, egal wie lecker es auch scheint. Viele sind bei uns schon daran gestorben. Außerdem hatten wir einen Teil Wasser und einen Teil Land. Im Wasserteil gab es immer wieder Inseln, auf denen konnte man sich sehr gut verstecken. Unser Füllhorn war auch nicht direkt am Anfang sonder wir mussten erst einen See durchschwimmen, um auf eine Insel in der Mitte zu kommen! Also kannst du schwimmen? Wer weiß was die sich dieses Jahr ausdenken.“ Ich erinnere mich an meine Zeit. Ich konnte ja Gott sei dank schwimmen, aber viele andere nicht. Unsere spiele waren relativ schnell vorbei. „ Helen, das wichtigste was du dir immer vor Augen halten musst, ist Wasser! Wasser ist dein bester Freund, es löscht deinen Durst, kühlt und erfrischt dich und du kannst damit deine Wunden säubern. Einer von meinen Verbündeten, ist auch nur zu Tode gekommen weil er unmotiviert war! Das ist auch schlimm. Wenn du keine Perspektive hast, und es dir egal ist ob du stirbst oder nach Hause kommst, also frage ich dich warum willst du nach hause kommen? Oder besser noch warum musst du nach Hause kommen?“ Ich denke an meine geliebte Schwester Skyler. „ Wie grausam wäre es wenn wir beide in die Arena gemusst hätten, und nur einer wieder zuruück hätte kommen können. Ich wäre ohne sie gestorben, ich könnte es nicht ertragen. Wie wäre ein Leben ohne Sky? Ich hoffe Helen hat auch etwas woran sie sich immer festklammern kann, was sie alleine schon beim Gedanken stark macht. Wenn sie ein Karrieroimage aufrecht erhalten möchte, muss sie bereit zum töten sein, selbstbewusst und Stärke ausstrahlen. Ich hoffe die kleine ist zumindest zu 20% bereit, und nicht vollkommen unvorbereitet.“ „Hast du eigentlich schon Erfahungen mit Waffen, und kämpfen und allem Drum und Dran?“
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Do Jul 04 2013, 06:30

Ich hörte ihn aufmerksam zu. Es hört sich vielleicht brutal an, aber ich interessierte mich sehr dafür wie Sieger die Hungerspiele erlebt haben. Und natürlich fand ich es auch spannend wie die Arenen aussahen. Vielleicht wiederholte sich ja wirklich was und dann konnten mir solche Berichte vielleicht das Leben retten. Obwohl ich wahrscheinlich vom Füllhorn leben werde, wenn alles gut läuft.
Ich schüttelte den Kopf und sagte: "So was wurde mir nie gezeigt. Sie hielten anderes für viel wichtiger. Du kennst es bestimmt."
Bis jetzt hatte ich noch nie ein Problem mit Wasser gehabt. Ich musste nur den Wasserhahn aufdrehen und sofort kam frisches, kühles Wasser aus der Leitung. So war es ja leider in der Arena nicht. Deswegen konnte ich gut verstehen, dass er mir das grade noch mal ans Herz legte. "Ich werde es im Kopf behalten", versprach ich, "Wie die anderen Dinge natürlich auch. Und wieso ich nicht sterben möchte? Zum einen wegen meinen Vater. Ich weiß nicht was aus ihn passieren würde, wenn ich auch noch sterben würde. Und ich  will es auch gar nicht wissen. Auf der anderen Seite will ich auch einfach noch nicht sterben. Ich meine es liegt doch noch so viel vor mir. Ich bin auf keinen Fall unmotiviert. Das Problem ist nur, dass ich Angst habe vor dem was nach den Spielen passiert. Nehmen wir mal an, dass ich überlebe und was ist dann? Ich würed auch kein normales Leben mehr haben. Egal was passiert: es wird nie wieder so wie früher."
Mein Blick schweifte zum Fenster. Vielleicht hätte ich den letzten Teil weglassen sollen. Wenn ich nur gesagt hätte, dass ich motiviert bin, wär es wohl besser gewesen. Aber egal. Was gesagt ist, ist gesagt. Ich kann die Worte ja leider nicht einfangen und wieder in den Mund stecken. Bei dieser Vorstellung musste ich schmunzeln.
Auf seine nächste Frage habe ich nur gewartet. Standardfrage. "Ja, das bin ich. Ich weiß nicht genau wie lange ich trainiert habe, aber ich bin nicht schlecht. Am liebsten würde ich noch wissen, wie man am besten überlebt. Also wenn wir davon ausgehen, dass alles gut läuft und ich zu den Karrieros komme, was ja eigentlich kein Problem sein sollte, hab ich ja keine richtige Gelegenheit einfach mal zu den Überlebungsstationen zu gehen, oder? Wie soll ich es dann alles lernen?"
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Mo Jul 08 2013, 08:43

"Hast du wirklich nie beim Training etwas über Überleben gelernt? Das ist doch nich tzu fassen, was bringen sie euch den heutzutage bei !?" Hm, ok fangen wir von vorne an, weißt du wie du Wasser aufspührst? Auch wenn du ein Karriero bist, braucht ihr Wasser, denn im Füllhorn ist oft gar nichts doer nur sehr wenig, doch meistens ist ein See in der Nähe. wenn das geklährt ist, wäre das 2. Wärme. gehörst du zu den Karrieros, kannst du ein Feuer machen, das ist kein Problem. Falls nicht Feuer in der hellen Abenddämmerung, dann aus und über Nacht ganz nah dran an die Kohlen. Das ist aber nur eine Möglichkeit, wenn du dir sehr, sehr, sehr sicher bist das niemand da ist. Hast du bis jetzt Fragen?"
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Sa Aug 03 2013, 23:23

Ich schüttelte mit einem Lächeln im Gesicht den Kopf. Irgendwie fand ich es amüsant wie er sich darüber aufregte, dass man im Trainingscenter kein Überlebungstraining machte. Ich habe immer gedacht man weiß davon als Trainer und unterstützt es auch. Komisch.
Er erzählte wirklich sehr viel und ich versuchte mir jeden noch so kleinen Tipp einzuprägen. Als er mich dann fragte ob ich noch etwas wissen wollte, dachte ich eine Zeit lang nach und fragte dann leiser als eigentlich gewollt: "Du sagst die ganze Zeit 'falls du zu den Karrieros gehörst'. Gibt es wirklich eine Möglichkeit nicht zu ihnen gehören? Distrikt 2 gehört doch immer zu den Karrieros und wenn ich es dann nicht tu, kommt es ja bestimmt nicht gut. Ich möchte nicht, dass irgendwer unter meiner Entscheidung leiden muss und wäre es nichta uch so, dass sie mich dann versuchen als Erstes umzubringen, wenn ich mich nicht ihnen anschließe? Also ich könnte es mir sehr gut vorstellen und ich möchte gar nicht wissen, was sie dann tun. Und was das Kapitol davon hälten würde, möchte ich auch nicht wissen. Wäre es da nicht doch schlauer sich doch einfach den Karrieros anzuschließen?" Ich atmete tief durch. Da hatte ich doch mehr gesprochen als ich eigentlich wollte.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   So Aug 04 2013, 22:08

Jetzt musste ich erst mal überlegen. Gab es schon mal ein Tribut aus Distrikt 2 welches nicht zu den Karierros gehörte? Ich glaube nicht? „Ich glaube es gab noch nie ein Tribut aus 2 welches nicht zu den Karierros gehörte. Sicher sehen sie es dann auch auf dich ab, und du kannst nicht vom Füllhorn leben. Es ist aber schlauer den Weg einzuschlagen, den du gerne möchtest, weil du dich dann nicht so sehr in eine Rolle gezwängt fühlst. Ich meine, wenn am Ende alle Karierros übrig bleiben, müssen sich sie ja sowieso gegenseitig töten, damit einer gewinnt. Also die Schlacht gegen sie hast du sowieso, aber mit dem Vorteil vorher gut geschützt und mit vielen Waffen ausgerüstet zu sein. Der große Nachteil ist allerdings dann auch, dass sie jeder Zeit hinter deinem Rücken einen Anschlag auf dich planen könnten, um dich so ganz schnell loszuwerden. Das ganze ist ja nur ein Spiel, vielleicht stehen die Sponsoren ja auf eine Einzelgängerin aus Distrikt 2. Das ist ja neu, und vielleicht auch interessant. Oder du schließt dich einem anderen Tribut aus den äußeren Distrikten an, wenn du dich wohl neben jemand fühlst, und sogar halb vertraust. Denk einfach in Ruhe drüber nach, und überleg was für dich am besten ist, womit du am besten Leben kannst.“
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Sa Aug 10 2013, 01:14

"Okay", murmelte ich, "das werde ich machen." Doch ich musste gar nicht weiter darüber nachdenken, denn ich habe mich schon entschieden. Bestimmt werde ich diese dumme Entscheidung später bereuren, aber ich wollte einfach nicht die sein, die als erstes nicht das tut, was das Distrikt von ihr verlangt. Vielleicht haben einige daheim diesen Gedanken. Vielleicht rechnen sie damit, dass ich mich nicht mit den anderen Karrieros verbünde. Wer weiß. Doch wenn ich dies tue, wird auch mein Distrikt nicht davon begeistert sein. Vielleicht komme ich dann aus den Hungerspielen raus, auch wenn ich viele verraten habe, aber was ist, wenn mein Distrikt mich dann verstößt? Würde ich das verkraften? Nein, ich denke nicht. Ich muss dort noch mein ganzes Leben verbringen und wenn ich es mir mit allen, oder vielen, versaue, wird es nichts bringen. Und ich wollte auch keinen quälvollen Tod haben. Nein, da bringe ich lieber ein paar Menschen schnell um und bin durch. Das wird mir bestimmt auch nicht leicht fallen, aber leichter, als wenn auch mein Vater unter meinen Handlungen leiden muss. Oder ich sterbe einen kurzen, schmerzlosen Tod. Diese Option hörte sich immer verlockender an. Viel schlimmer konnte es ja nicht mehr werden. Aber wie ich mich jetzt auch entscheide: nur das Schicksal weiß, ob ich da lebend oder tot wieder herauskomme. Am Ende ist es doch alles mehr oder weniger Glück.
"Hast du eine Ahnung was der Stylist oder Stylistin dieses Jahr geplant hat?", wechselte ich das Thema.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Mi Aug 14 2013, 10:24

Gerade denke ich darüber nach ob ich wohl damals die Kraft aufgebracht hätte nicht zu den Karierros zu gehören. > Wie würden die Menschen in unserem Distrikt darauf reagieren? Die meisten bei uns sehen es als Ehre an bei den Spielen dabei zu sein! Es gibt sogar Akademien die Kampfunterricht anbieten. Es wäre fremd und nicht ehrenhaft. Anderseits, wenn sie gewinnen sollte, wozu sie als kampferfahren eine durchaus gute Chance hat würde niemand sich darum scheren das sie nicht dazu gehört hat. Doch will man nicht eigentlich immer das beide Tribute zumindest ein bisschen zueinander stehen ? Naja ich weiß es nicht! Die Kleine wird schon ihre Entscheidung treffen. < „ Hm leider habe ich keine Ahnung was die Stylisten alles planen. Wir können uns ja mal anschauen was sie die letzten Jahre alles so gemacht haben. Und wir beide sollten auch unbedingt mal die anderen Tribute unter die Lupe nehmen. Was aus dem 1. und 4. Distrikt gekommen ist sollten wir uns mal besonders anschauen. Wenn da ein Schwächling bei ist könnte man versuchen ihn direkt aus der Karriero-Verbindung rauszukicken. Einer weniger mit dem du am Ende zu tun hättest. So wollen wir unsere Zeit mal einplanen? Ich würde sagen für heute können wir ja gleich erst mal essen, und danach schon mal Die ersten 4 Distrikte durchsehen. Oder willst du lieber erst mal die vergangenen Kostüme anschauen?“
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   So Aug 18 2013, 01:59

Ich fand alle seine Vorschläge echt gut. Natürlich interessierte es mich, was meine Vorgänger tragen mussten. Ich konnte nur hoffen, dass es nichts zu schlimmes war. Am schlimmsten wäre irgendwas mit rosa, weil sich das einfach höllisch mit meinen Haaren beißt. Und wer hatte schon etwas dagegen die anderen Ernten anzuschauen und du wissen mit wem man denn nun alles kämpfte.
Doch am meisten reizte mich einfach das Essen.
Heute morgen hatte ich nichts herunterbekommen wegen der Ernte, aber da das nun ja vorbei war, machte er sich bemerktbar. Noch hat er nicht geknurrt, aber das war wohl nur noch eine Frage der Zeit. "Etwas zu essen wär jetzt am besten", meinte ich und musste mich zwingen um nicht gleich zum Tisch zu sprinten. Stattdessen ging ich normal rüber. Erst als auch er sich geseßen hatte und etwas auf dem Teller hatte, fing ich an mit dem Essen. Es war einfach wundervoll endlich was im Magen zu haben. Ich schluckte das Essen, was ich grade im Mund hatte, hinunter und sagte: "Nachdem essen würde ich sagen, dass wir uns die anderen Tribute angucken. Das ist ja doch etwas wichtiger, als die Kostüme aus den letzten Jahren. Und danach, wenn wir noch Zeit haben, können wir das ja noch tun."
Erst nach drei Teller war ich mri sicher, dass ich nun wirklich satt war. Es hatte aber einfach zu gut geschmeckt und wenn das mein letzre Ausflug war, konnte ich ja zumindest das Essen genießen.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   So Aug 18 2013, 07:14

Nach dem wundervollen Essen ging ich eben in den Fehrnsehabteil. Man muss schon sagen das Essen aus dem Kapitol ist einfach super, fantastisch grandios und sehr sehr lecker. Schnell eilte ich zu dem TV-Gerät und hob es hoch. Da alles modenste Technik ist und aus dem besten Materiel, wog der TV nicht sehr viel. So trug ich ihn ohne große Anstrengungen in den Speisewagen und stellte ihn auf einen kleinen Beiwagen. Nach dem ich die Fehrnbedienung ergriffen habe sappte ich durch um eine Zusammenfassung der Ernte zu finden. Irgendwo lief die ja immer.
Der Moderator fing gerade mit Distrikt 1 an.
„ Fangen wir an mit dem Distrikt der Luxusgüter. Das weibliche Tribut, Aphrodite Chestnut im Alter von 14 Jahren. Ihr männliches Gegenstückt trägt den Namen Ethan Baker, welcher seinen 17 Geburtstag hinter sich ließ.“ Dann folgten Helen und Kaito.
„Im Distrikt der Technologie, wurden die 17 Jährige Blythe Dearborn und Eli Meverall, dessen Alter nicht bekannt ist, jedoch zwischen 12 und 15 sei, ausgelost. Das Rischerdistrikt weist Serafina Kenerys im Alter von 16 Jahren und ein männliches Tribut vor. Strom kommt aus unserem 5. Distrikt, genau wie die beiden jungen Tribute Carley Hensley im Alter von 15 Jahren und Gideon Leech. Transportieren ist gut. Unsere Tribute aus dem Transportdistrikt, Faith Bryston, welche das 16. Lebensjahr schon vollendet hat wird gerade mit einem männlichen Tribut in unser wunderbares, fantabulöses Kapitol transportiert. Skyleen Springs ist der Name unserer weiblichen Tributin aus dem Nutzholzdistrikt. Aus Distrikt 8 wurde Amy Wilde im Alter von 12 Jahren gezogen. Unser Getreide stammt wie auch seine Tributin Chai-Lynn Abercringe aus dem 9. Distrikt. Distrikt 10 schließt sich mit der 17 Jährigen Felicitas Shadowlaw an. Auch 17 ist das männliche Tribut aus dem 11. Distrikt Leander Phelan Gold, wessen Gegenstückt gerade mal 12 Jahre alt ist. Als letztes schließt sich Alisha Wood mit 15 Jahren an aus dem 12 und letzten Distrikt an.“ „ So nun kennst du deine Konkurrenz. Was glaubst du wer dir gefährlich werden könnte?“
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Di Aug 20 2013, 06:46

Ich blieb sitzen, als Gabriel in ein anderes Abteil ging um den Fernseher zu holen, und schwieg. Mein Mittribut war anscheinend nicht in der Laune sich irgendwie in dieses Gespräch einzubringen und deswegen beachtete ich ihn nicht weiter. Es gab schlimmeres. Dagegen war das hier gar nichts. Ich würde mich auch lieber in meinem Abteil verkriechen, eine Decke über den Kopf ziehen und nie wieder auftauchen, aber ich tat es einfach nicht. Ich versuchte stark zu sein. Vielleicht um mir selber was zu beweisen oder auch weil ich nicht möchte, dass mein Vater mit ansehen muss, wie ich zerbreche. Doch darüber hab ich schon genug nachgedacht.
Der Fernseher zeigte die Zusammenfassung ohne irgendwelche Zwischenfälle und ich versuchte mir alles so gut wie nur möglich zu merken. Allerdings hatte ich langsam das Gefühl, dass ich nichts mehr aufnehmen konnte. Für einen Tag war das aber auch schon ganz schon viel gewesen. Doch was erwartete ich denn. Es würde bestimmt nicht besser werden.
"Ich weiß nicht genau", sagte ich unsicher und kaute auf meiner Lippe herum. "Die beiden aus Distrikt 1 bestimmt. Und vielleicht auch Distrikt 4. Oder auch der männliche aus Distrikt 5 und Distrikt 11 jeweils. Oder was sagst du?"
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Di Aug 20 2013, 21:02

Ich dachte nach. Jedes Tribut kann Helen gefährlich werden. Doch es stimmte was sie sagt. Besonders auf die anderen Karrieros sollte sie acht geben, auch auf die welche sie dann Schluss endlich noch zu ihnen aufnehmen sollten.
„Du hast Recht Helen. Von deinen Verbündeten solltest du auf jeden Fall immer genügend Abstand halten, und überhaupt von allem was groß und gefährlich aussieht. Also eigentlich kann dir jeder gefährlich werden, egal wie schwach er oder  vor allem sie aussieht. Jeder kann irgendetwas gut. Es gab ja schon viele Tribute die eigentlich keine Chance hatten, aber sie laange versteckt hielten und ich Kräfte schonten. Und irgendwann ganz plötzlich kommen sie und töten den Rest. Jeder ist unberechenbar bei so einem Wettkampf.“
Ich dachte an meine Zeit als Tribut. Jeder der eine Waffe hatte hätte, wenn er es nur irgendwie geschafft hätte jemanden in die Finger zu kriegen, auch gemordet. Ich hatte auch getötet. Ohne zu töten kommt man aus dieser Arena nicht mehr raus. Ich hatte damals aber auch sehr loyale Verbündete. Ich hatte mich zum Anführer ernannt und versuchte die Kräftigen und Starken um mich zu scharen. Immer mal wieder starb dann einer. Am Ende war es glaube ich ein Mädchen aus Distrikt 1. Leute aus ihren eigenen Reihen umzubringen, hatte ich jedoch dann auch nichts mehr gebracht.
„Eins wollte ich dir noch sagen Helen. Jedes Jahr haben die Karrieros einen Anführer. Und genau dieser gewinnt am häufigsten die Spiele. Es ist immer ratsam entweder der Anführer zu sein, und ein paar kräftige Jungs zu deiner Truppe zu holen. Oder du stellst dich gut mit ihm oder ihr. Das Mädchen  aus Eins ist keine Konkurrenz für dich, aber das Mädchen aus Vier ganz sicher. Naja du hast bestimmt heute so viele neue Eindrücke bekommen, ich glaube wir sollten Mal schlafen gehen. Du siehst ziemlich müde aus. Ihr beide solltet versuchen euch so gut auszuruhen wie möglich, bevor ihr die Arena betretet. Je entspannter ihr am Anfang seid, je weniger wird euch passieren. Wenn jetzt  nichts mehr ist würde ich sagen gute Nacht Helen und gute Nacht  Kaito wir sehen uns morgen beim Frühstück. Schlaft ruhig aus, so lange ihr könnt. Wir werden morgen das Kapitol erreichen, warscheinlich gegen Nachittag. Was morgen für euch geplant ist können wir morgen dan genauer besprechen, wenn ihr wollt.“
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Mi Aug 21 2013, 08:06

Still ging ich nochmal durch, was er eben gesagt hatte und musste ihm Recht geben. Ja, jeder kann mir gefährlich werden. Und jetzt, wo ich darüber nachdachte, musste ich auch feststellen, dass auch ich mir selber gefährlich werden konnte. Wenn ich mich überschätzte oder dumme Dinge tat. Wer weiß.
"Mal sehen, vielleicht bin ich ja die geborene Anführerin", meinte ich leicht schmunzelnd. So wirklich glaubte ich nicht daran, aber falls ich es am Ende werden sollte, würde ich es machen. Es gab schlimmere Dinge und ich würde es schon schaffen. Obwohl meistens die Jungen die Anführer wurden, wie ich fand.
"Gute Nacht", wünschte ich zurück und machte mich auf in mein Abteil. Er hatte Recht: Ich war hundemüde. Am liebsten würde ich den morgigen Tag verschlafen, aber das werde ich nicht tun. Und wenn ich morgen eine kalte Dusche nehme um wach zu werden. Morgen war es wichtig, denn im Fernsehen konnte man sich noch Sachen einbilden, aber wenn ich alle Tribute live sehe, ist es was anderes. Und auch ich muss mich beweisen, aber das werde ich schaffen. Bei so was glaube ich fest an mich, denn das habe ich wirklich Jahre lang geübt und mir perfekt eingeprägt.
Schnell zog ich mich um und ließ mich in mein Bett fallen. Es war wunderschön weich und noch bevor ich einen klaren Gedanken fassen konnte, schlief ich ein.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 2   Mi Aug 28 2013, 01:55

Nachdem die beiden ins Bett verschwunden waren, begab ich mich auch in Richtung meines Abteils. Auf dem Weg dachte ich an die anderen Mentoren, die ich wiedersehen würde, wie Honey. Ob sie wohl schon geheiratet hatte, oder war sie immer noch verlobt. So ging ich zu Bett und ging direkt ins Reich der Träume über. Ausgeruht wachte ich am nächsten Morgen so gegen 7 Uhr auf. Während ich mich auf den Weg zu der Terrasse machte, dachte ich über den Tag nach. Am Ende des Zuges angekommen, eilten auch schon die Avoxe heraus um mir ein üppiges Frühstück zu bereiten.
Bei einem Kaffee und frischen Waffeln wartete ich auf meine beiden Tribute, und ging in Erinnerungen noch mal ihre Konkurrenz durch.
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