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 Zug von Distrikt 5

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Carlyn Hensley

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BeitragThema: Zug von Distrikt 5   Di Jun 04 2013, 04:08

Dieser Zug stammt aus dem Kapitol und bringt die auserwählten Tribute, ihre Mentoren und Betreuer direkt zum Regierungsstandort. Er ist mit zahlreichen neumodischen und luxuriösen Technologien ausgestattet, die die Tribute in eine ganz andere Welt einführen. Während sie alle ausgelassen speisen und alles für ihr Wohl getanen wird, fährt der Zug 200km pro Stunde.
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Carlyn Hensley

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Di Jun 04 2013, 04:25

cf: Justizgebäude (von Distrikt 5)

Meine Hände taten weh, weil ich die Kette so fest umklammerte, aber ich beachtete es nicht weiter. Genauso wenig Aufmerksamkeit schenkte ich meinen Tränen, die immer noch liefen. Früher, vor einigen Jahren, wenn ich zusammen mit den anderen aus meinen Distrikt die Ernte verfolgt habe, wollte ich am liebsten immer losrennen und diese Mädchen oder auch Jungen umarmen, die in Tränen ausbrachen, als ihr Name ausgelost wurde und sich niemand freiwillig meldete. Wie wohl jeder achtete ich immer besonders auf die Tribute aus meinem Distrikt, das tat wohl jeder. Die meisten gingen in der Menge unter und starben fast immer in den Spielen. Mir taten sie immer leid. Und nun? Nun war ich dieses Mädchen, dass mit feuchten Wangen, roten Augen und einem zitternden Körper am Bahngleis standen. Wie schon so viele vor mir umklammerte ich mein Geschenk. Das, was ich noch von meiner Familie hatte. Ich atmete tief durch, schloss die Augen und versuchte die Tränen zurück zu halten. Es funktionierte. Allerdings sah man immer noch, dass ich geweint habe. Was soll's. Mein Mittribut beachtete ich nicht weiter. Nicht, weil er mir unsympatisch vorkam. Es war viel einfacher: Ich war zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Ich musste nachdenken und würde am liebsten gar nicht mehr aufhören zu weinen. Traurig, aber wahr. Kurz schaute ich ihn an und versuchte ein Lächeln, aber ich scheiterte. War ja was, dass ich schon jetzt scheiterte. An etwas, dass ich bis jetzt immer gut konnte.
Ich seufzte einmal tief und stieg dann in den Zug ein. Es konnte nur besser werden. Hoffentlich.
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Gideon Leech

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Mi Jun 12 2013, 18:27

cf. Justizgebäude

Mein Hemd trug immer noch die Tränenspuren vvon Carlie und meiner Schwester. Ich hatte versucht das Salzwasser mit  einem Tuch rauszubekommen, doch ich hatte es nur verwischt, sodass einen großen nassen Fleck auf Schulterhöhe hatte.
Als ich meine Mittributin sah, sah sie selbst ziemlich fertig und zittirg aus.
Das alles konnte Show sein, um die anderen Distrikt reinzulegen oder es war echt und sie litt darunter das sie gezogen wurde.
Wenn es danach ginge,  wäre ich auch lieber hiergeblieben, wie sollten meine Familie es ohne mich schaffen.
Ich ließ mich in das Abteil nieder, wo lauter Essen stand und wartete darauf, obwohl ein Mentor kommen würde.
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Carlyn Hensley

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   So Jun 16 2013, 07:34

Nachdem ich mich halbwegs gefangen hatte, ging ich in das Abteil, wo ich eigentlich unseren Mentor treffen sollte. Und natürlich meinen Mittribut. 
Ich brauchte drei Versuche bis ich es endlich schaffte die Tür zum Abteil zu öffnen. Mein Hände zitterten einfach zu sehr. Ich fand es selber schrecklich, dass ich mich so schrecklich benahm. Ja, es war schrecklich. Doch ich bin nicht die erste, die das hier durchstehen muss und ich werde wahrscheinlich auch nicht die letzte sein.
Ich sammelte mich noch einmal und versuchte nicht ganz so mädchenhaft zu wirken. "Hey", begrüßte ich nun meinen Mittribut. Dummerweise habe ich seinen Namen vergessen. Oder besser gesagt: Ich hab ihn gar nicht erst wahrgenommen. "Hast du schon unseren Mentor gesehen?", fragte ich in der Hoffnung, dass er bald auftauchen würde. ich wollte zumindest ein paar Tipps haben. Wie soll ich mich verhalten? Was wär das Beste?
Ich setzte mich auf einen Sessel und versuchte mich wieder zu entspannen. Ich wurde schon wieder nervös. Aber zumindest hab ich aufgehört zu weinen. Ein Erfolg.
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Gideon Leech

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   So Jun 30 2013, 21:19

"Hallo", grüßte ich zurück.
Als ich meine Mittributin so sah, erinnerte sie mich ein wenig an meine Familie.
Carlie oder Maeve wären total zerbrechlich und fehl am Platz in diesem Waggon, genauso war sie es auch.
"Ich weiß nicht ob wir einen Mentor oder eine Mentorin haben", erwiderte ich kopfschüttelnd.
Es war, wenn denn Jahre her das Distrikt 5 gewonnen hatte, als das ich mich klar daran erinnern konnte.
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Carlyn Hensley

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Mi Jul 03 2013, 07:37

Unbewusst rieß ich meine Augen auf bei diesen Gedanken. Er kam mir noch gar nicht, aber jetzt wo man so darüber nachdenkt, ist es eigentlich ganz logisch. Distrikt 5 war nicht dafür bekannt, dass hier besonders viele Sieger lebten. Und auch nicht dafür, dass wir besonders gut in den Hungerspielen waren. Meistens starben die Tribute aus unserem Distrikt relativ früh. Ob sich das dieses Jahr ändern würde?
Bevor ich diesen Gedanken weiter verfolgen konnte, verjagte ich ihn. Nachher würde er bestimmt wieder kommen, aber jetzt konnte ich ihn gar nicht gebrauchen. Diese Frage wird mir bestimmt noch öfters kommen. "Aber was machen wir denn, wenn wir keinen Mentor haben? Weißt du denn etwas, was man am besten macht um nicht sofort zu sterben? Also natürlich so was wie versuchen keinen Tribute über dem Weg zu laufen, aber wenn die Spielmacher wollen, dass man ihn begegnet wird das bestimmt geschehen. Oder wie soll man sich im Kapitol verhalten?" Ich atmete tief durch um diesen wirklich schrecklichen Redefluss zu unterbrechen. Woher sollte er mir diese Fragen beantworten? Er hatte nur das Pech, dass er auch dieses Jahr als Tribut gezogen wurde. "Entschuldigung, aber ich musste das grad alles loswerden", versuchte ich zu erklären und lächelte leicht.
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Gideon Leech

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Mi Jul 03 2013, 22:04

Ich lächelte sanft und schüttelte den Kopf.
"Du musst dich nicht entschuldigen. Vielleicht haben wir Glück und es kommt doch jemand, der dir deine Fragen beantworten kann. Aber auf unsere Betreuerin können wir nicht bauen", meinte ich kopfschüttelnd.
Ich ließ mir ihre Fragen durch den Kopf gehen.
Jemand der wirklich in den Hungerspielen gewesen war, konnte diese Fragen bestimmt locker beantworten, doch ich hatte sie nur von Jahr für Jahr auf den Bildschirmen beobachtet.
"Ich denke, wenn man nicht am Massenauflauf des Füllhorns mitmacht, hat man gute Chance zu überleben, doch dann ist natürlich die Schwierigkeit an Waffen zu kommen", meinte ich schließlich nach langer Überlegung.
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Eleyna Clayton

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Do Jul 04 2013, 03:45

Schnell stieg ich in den Zug ein, um endlich dem Rummel draußen zu entkommen. Wie jedes Jahr hatte ich endlose Begrüßungen und Formalitäten über mich ergehen lassen müssen. Jetzt wollte ich erstmal nach meinen Tributen sehen. Ich lief den Gang entlang und durchquerte Zahlreiche Räume, bis ich etwas außer Atem in demAbteil ankam, in dem sich die beiden aufhielten. Anscheinend hatten sie sich schon gefragt wo ich steckte, denn sie sahen erleichtert aus. ich strich mir die Haare aus dem Gesicht und lächelte entschuldigend. "Entschuldigt, dass ich so spät komme. Aber ich musste mich dort erstmal loseisen", sagte ich, "wie ihr vermutlich schon erraten habt, bin ich eure Mentorin. Ich heiße Eleyna Clayton und habe die 65. Hungerspiele gewonnen, ich weiß nicht, ob ihr euch dran erinnern könnt, ist ja auch schon ein Weilchen her. Ich hoffe, dass ich euch dabei behilflich sein kann, irgendwie durch die Spiele zu kommen. Ich denke, ich kann ganz gut verstehen, wie ihr euch jetzt fühlt , ihr habt bestimmt viele fragen. Stellt sie einfach. In der Arena kann euch jedes bischen wissen helfen, zu überleben ". Ich betrachtete die beiden genauer. Im Gegensatz zu dem Mädchen war der Junge ziemlich groß, mindestens eins Achtzig und überragte auch mich um ein ganzes Stück. Das könnte für ihn von Vorteil sein. Allerdings kam es nicht nur auf die Körpergrösse an, als ich mit 15 die siele gewann war ich auch nicht viel größer als das Mädchen. Er könnte schon 18 sein, während sie wahrscheinlich auch grad erst fünfzehn war. Mal sehen, was ich aus ihnen machen konnte.
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Carlyn Hensley

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Do Jul 04 2013, 06:56

[OTT: Wollen wir eine Postingreihenfolge festlegen damit man nicht durcheinander kommt? ^-^]

Ich musste über seine Antworten aus irgendeinen Grund lächeln. "Da hast du wohl Recht." Trotzdem wusste ich noch nicht so Recht ob ich dies auch tun würde. Er hatte es schon gesagt: Ohne Waffen zu Überleben war nicht gerade einfach. Aber was anderes wird mir wohl nicht übrig bleiben, wenn ich nicht möchte, dass mir mein Kopf abgeschlagen wird. Obwohl das nicht gerade oft passiert. Ich wollte nur nicht, dass ich einen zu schlimmen Tod hatte, denn meine Familie musste das schließlich alles mit ansehen. Da sollte ich eigentlich auch sein. Zuhause. Und nicht in diesem dummen Zug, der mich bald dahin bringt, wo ich sterbe. Denn wenn cih ehrlich bin, sind meine Chancen nicht gerade überwältigend gut. Es gibt sicher wieder die Karrieros und auch die versteckten Talente aus den anderen Distrikten. Ob ... wie war eigentlich sein Name? Stimmt, ich hatte es verpasst. Werde ich bestimmt noch irgendwie erfahren.
Ich drehte mich erstaunt um, als jemand das Abteil betrat. Es war eine Frau mit unglaublich schönen Haaren. Als sie sich dann vorstellte, fiel mir ein Stein vom Herzen. Wir hatten doch eine Mentorin. An ihre Hungerspiele erinnerte ich mich leider wirklich nicht, aber das konnte man wohl auch noch erfahren. "Ein paar Tipps wie man in der Arena nicht sofort stirbt, wären schön", meinte ich und lächelte sie an. Ich war gerade wirklich glücklich. Es musste nur eine Person auftauchen und sofort war ich wie ausgewechselt, echt komisch. "Mein Name ist übrigens Carlyn, falls du ihn nicht ganz mitbekommen hast", fügte ich noch hinzu. Hoffentlich würde jetzt auch mein Mittribut sagen wie er heißt. Dann müsste ich mein Gehirn nicht weiter nach seinem Namen durchforsten.
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Gideon Leech

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Fr Jul 05 2013, 00:57

Das Mädchen, welches mich viel zu sehr an meine Schwester und Cousine erinnert, wenn sie in dieser Situation gewesen wären, stimmte mir zu.
Aber kaum war dies geschehen, herscht wieder Schweigen zwischen uns.
Schließlich kam eine Frau rein geeilt und musterte uns.
"Ich bin Gideon Leech, falls sie es bei der Verkündung nicht mit bekommen haben", stellte ich mich höflich vor.
Dann stellte Carlyn, wie sich rausstellte, auch schon die erste Frage an unsere Mentorin.
Ich blieb erst einmal ruhig, da ich gespannt auf die Antwort der Frau war.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Fr Jul 05 2013, 07:58

Das Mädchen machte irgendwie einen glücklichen Eindruck, trotz der Lage, in der sie sich befand. In diesem Punkt schien sie mir recht ähnlich, sie schien auch das beste aus einer Situation wahrzunehmen. Ich lächelte warm zurück. Sie stellte sich als Carlyn vor, was ein Glück war, weil ich so viel Hektik gehabt hatte, dass ich die Namen meiner Tribute nicht behalten hatte. Der Junge hieß Gideon. Er machte einen netten Eindruck. Dann beantwortete ich ihre Frage, denn auch der Junge schien gespannt auf meine Antwort. „Das ist in der tat eine wichtige frage. Lasst mich überlegen. Also da ihr beide nicht so ausseht, als währt ihr ausgebildete Kämpfer, währe es schonmal eine gute Strategie, sich am Anfang nicht in den Kampf beim Füllhorn zu stürzen, sondern sich da lieber rauszuhalten. Dann kommt es darauf an, wie schnell ihr seid. Wenn ihr sehr schnell rennen könnt, würde ich euch raten, zum Füllhorn zu rennen und euch ein paar nützliche Dinge zu schnappen, um damit dann schnellstmöglich abzuhauen. Geht dabe aber bloß kein Risiko ein. Ihr habt 60 Sekunden Zeit, um die Landschaft zu überprüfen und euch ein paar Gegenstände auszugucken, die für euch wichtig sind. Achtet dabei auch auf die anderen Tribute, vor allem die Karrieros. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr es schafft, nehmt lieber ein paar Dinge, die weiter am Rand liegen. Auch in einem kleinen Rucksack können praktische Dinge sein, die manchmal über Leben oder Tod entscheiden können. Wenn ihr eure Sachen habt, würde ich euch dringend empfehlen, euch aus dem Staub zu machen und euch ein Gelände zu Suchen, auf dem ihr euch verstecken könnt, zum Beispiel ein Wald. “ ich hielt inne. Das war ziemlich viel auf einmal. Vielleicht sollte ich ihnen ein wenig zeit geben, das Gehörte zu verarbeiten und Zwischenfragen zu stellen. "So, dass kommt jetzt wahrscheinlich ziemlich viel auf einmal. Ich werde es euch nicht alles auf einen Rutsch erzählen, dass ihr genug Zeit habt, euch alles gut einzuprägen. Außerdem haben wir noch viel zu tun. Wir müssen auch überlegen, wie wir euch dem kapitol, beziehungsweise den Sponsoren präsentieren können, so dass sie auf euch aufmerksam werden. Sponsoren sind sehr wichtig". Ich ging zu einem kleinen Tischchen und holte mir eine Mineralwasserflasche, die dort in einem Eisbehälter angerichtet stand und so die ganze Zeit kühl blieb. Das war jetzt genau das richtige. Vom Erzählen bekam ich immer einen trockenen Hals.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Sa Jul 06 2013, 23:56

Das, was Eleyna sagte, ergab alles Sinn und deswegen versuchte ich mir alles zu merken. So gut es eben ging. Ich beobachtete, wie sie zu einem Tisch ging und sich dort etwas holte. Das, was sie als letztes gesagt hat, drängte sich immer wieder nach vorne. Ja, wie wollte ich mich präsentieren? Am leichtesten würde es wohl werden, wenn ich einfach natürlich bleibe, aber würde mir das auch bei der Sponsorensuche helfen? Oder eher hindern? Ich wusste ja noch nicht einmal was gut und was schlecht war. Woher sollte ich das auch wissen. Bis jetzt hatte ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Aber jetzt, wo sie es erwähnte, ergab es Sinn. Seit wann machte man sich wohl darüber Gedanken? Seit den 2. Hungerspielen? Aber egal jetzt. Ich hatte gerade die Chance eine riesengroße Lüge um mich herum aufzubauen, die mir vielleicht helfen würde das alles leichter zu nehmen. Ich stellte es mir wie ein Schutzpanzer vor. Doch war das gut? "Was ist denn am Besten? Sollte man so sein, wie man immer ist oder etwas erfinden?" Wenn man etwas erfindet, ist ja auch immer noch die Gefahr da, dass man nicht mehr all seine Lügen oder so weiß. Ich seufzte. War das alles schwer.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Do Jul 18 2013, 09:00

Sie erzählte eine Menge und bestätigte auch einige meiner Denkweisen,
die ich mir schon überlegt hatte.
Schließlich kam unsere Mentorin auf das Thema, wie wir uns am Besten präsentieren konnten.
"Carlyn hat recht, ist es besser sich natürlich zu geben oder sich verstellen und dann mit einem Mal zu schlagen?", hakte ich nochmals nach.
Meine Frage war nur anders formuliert als die von meiner Mittributin, doch vielleicht konnte man so mehr aus Eleyna rauskitzeln.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   So Jul 21 2013, 20:38

Die beiden sahen mich erwartungsvoll an. Ich musste mir jetzt gut überlegen, was ich sagte. Es würde bei ihnen vielleicht den unterschied zwischen leben und Tod ausmachen, wenn sie sich im Kapitol den entscheidenden Vorteil verschafften.
Natürlich kommt es immer gut an, wenn man so natürlich und offen wie möglich ist“, sagte ich nach kurzem überlegen, „aber ich denke, dass müssen wir uns für euch beide jeweils ganz Persönlich entscheiden. Es kann auch eine Mischung sein. Das hängt ganz davon ab, was ihr könnt, also ob ihr eher gut im Kämpfen seid, euch geschickt verstecken oder schnell rennen könnt. Beherrscht ihr irgendwelche Waffen? Könnt ihr Jagen oder kennt ihr euch mit Heilpflanzen aus? Das hängt alles Zusammen. Je nachdem, welche Strategie ihr in der Arena verfolgen wollt, die sich nach euren Fähigkeiten ausrichtet, müsst ihr auch anpassen, wie ihr euch in der Arena verhaltet.
Ich machte eine kurze Pause, damit sie alles aufnehmen konnten. „Wenn ihr euch in der Arena eher im Hintergrund halten wollt, dann währe es zum Beispiel gut, euch nicht all zu sehr hervorzuheben aber auch nicht ängstlich zu wirken. Vielleicht ein bisschen geheimnisvoll. Aber wie gesagt, das hängt ganz von euch ab. Welche Fähigkeiten habt ihr, die euch in der Arena helfen könnten? Das muss nicht immer nur Talent zum Kämpfen sein. Oder habt ihr euch vielleicht schon eine Strategie ausgedacht? Sagts mir.
Ich lächelte aufmunternd.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Sa Aug 10 2013, 00:27

Ich schluckte und versuchte alles zu verarbeiten. Natürlich hatte ich shcon so einen groben Plan im Kopf, was klappen könnte und was nicht. Mir war klar, dass ich auf gar keinen Fall zu den Karrieros will. Zum einen werden sie mich gar nicht wollen und zum anderen ist es einfach nichts für mich. Wir sind zu unterschiedlich und ich würde mich da nicht wohl fühlen. Aber als ob ich mich in der Arena irgendwo wohlfühlen könnte. Doch der entscheidene Punkt war, dass ich davon ausging, dass ich sterben werde. Es soll sich nicht pessimistisch anhören, aber ich hab schon jetzt beschlossen die letzten Wochen meines Lebens einfach zu genießen. Und deswegen wollte ich so sterben, wie meine Familie und meine Freunde mich zu Hause kennnen. Nicht anders.
"Also ich beherrsche keine Waffen und kann auch nicht jagen. Bis jetzt brauchte ich das ja noch nie und ich bin ja auch kein Karrieros", meinte ich lächelnd. Ich musste mich wirklich anstrengen um nicht weiter zu quatschen. Doch wenn ich das tun würde, wären die Beiden bestimmt nur genervt und das wollte ich auch nicht riskieren. Aber jetzt, wo sie nochmal eine Frage stellte, konnte ich nicht anders. Gideon konnte ja nach mir sprechen. "Ich persönlich habe noch keine Taktik, aber ich möchte auf keinen Fall auffallen. Nicht so, dass man mich nicht ernst nimmt, anders. Ich weiß nicht wie ich das erklären soll. Und ich glaube es kann nützlich sein, dass ich gut im Laufen bin."

OTT// Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber ich bin etwas im Stress momentan :/
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   So Aug 11 2013, 01:14

Ich hörte ihr zu und überlegte mir, wie ich mich am Besten präsentieren konnte. Wahrscheinlich konnte ich mit Aussehen ein paar Punkte sammeln und ein selbstbewusstes Auftreten würde bestimmt nicht schaden.
"Für mich würde ich sagen, ich sollte selbstbewusst auftreten", sprach ich meinen Gedanken laut aus.
Doch eine genaue Tatikt wie ich in der Arena überleben konnte, war schwer zu entwerfen da man kein genaues Bild seiner Umgebung hat.
"Ansonsten schließe ich mich Carlyn an, einer meiner Stärken ist meine Schnelligkeit und Ausdauer. Aber genauso gut bin ich im Fallen stellen. Außerdem habe ich in den Sommerferien schon immer in der Fabrik mitgearbeitet, heißt ich habe auch Erfahrungen mit Strom und ich kann sehr schnell neue Dinge lernen", erzählte ich schließlich.
Es hörte sich vielleicht viel an, doch alle wie wir in diesem ABteil saßen wussten, es würde mir gewiss nicht das Leben retten.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Mo Aug 19 2013, 08:54

Ich lächelte die beiden Tribute an. Wiede einmal merkte ich, wie sehr mir diese verabscheute Tätigkeit lag. Wenn es dabei nicht um so etwas brutales, unmenschliches gegangen währe, wo Menschen, Kinder getötet wurden, hätte es mir sogar spass gemacht. Mich um die jeweiligen Tribute zu kümmern, sie kennenzulernen. In meinem Kopf formten sich schon Strategien, Taktiken, wie sie am besten in der Arena überleben würden. Doch ich konnte die ganze Zeit nur daran denken, dass sie wahrscheinlich beide bald sterben würden. Ich hatte nie verstehen können, wie man so mit Menschenleben umgehen konnte. Jeder hatte ein Anrecht auf ein Leben.
Ich spürte, wie mir meine Gesichtszüge Entglitten und das Lächeln traurig wurde. Schnell versuchte ich, mich zusammenzureißen. Ich räusperte mich. "Das ist ja schonmal ein Anfang", sagte ich,"dafür reicht schon eine Vage Idee. Für Carlyn schlage ich vor, eher still und unauffällig aufzutreten. Nicht verängstigt, sondern eher etwas geheimnisvoll. Bloss nichts über dich preisgeben. So dass du den anderen Tributen ein Rätsel bleibst. Lass sie nichts über deine Fähigkeiten Erfahren. Versuche dir im Training lieber Überlebensnotwendige Fähigkeiten aneignen, als mit Waffen zu üben. Wenn du ungeschickt damit bist, lass lieber die Finger davon oder such dir eine spezielle aus, mit der du gezielt einfache Übungen machst. Die Leute an dem Stand werden dich beraten. So kannst du dich leicht unauffällig halten, ohne schwach zu wirken. In der Arena kannst du dir dann einfach ein Bündel schnappen und dich in Sicherheit bringen. So hast du die größte Garantie, den Anfang zu überleben. Deine Schnelligkeit wird dir dabei von nutzen sein".
Ich wandte mich an Gideon.
"Dir empfehle ich eine ähnliche Taktik. Trete vielleicht eher wie der nette, selbstbewusste aber nicht allzu begabte Junge auf. Lenke einfach keine allzu große Aufmerksamkeit auf dich, dann wirst du meistens auch erstmal in ruhe gelassen. Wenn du eine Schnelle Auffassungsgabe hast, wird dir dass sehr von Nutzen sein. Dann kannst du dir während des Trainings so wie Wissen aneignen wie möglich. Das wird dir in der Arena bestimmt helfen. Allerdings solltest auch du dich am Anfang eher im Hintergrund halten. Überlasse den Karrieros das töten und konzentriere dich auf das einfache überleben. Ich denke, in euch steckt mehr, als man anfangs vermuten würde. Ich bin Zuversichtlich, dass ihr die Erste Zeit sehr gute Chancen habt, zu überleben"
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Di Aug 20 2013, 06:57

"Ja, das schaffe ich. Das hört sich wirklich gut an", meinte ich und konnte mir ein strahlendes Lächeln nicht verkneifen. Ich war einfach froh, dass wir eine so nette Mentorin hatten. Eleyna ist mir zuvor noch nie wirklich aufgefallen, aber sie ist wirklich nett. Schließlich hätte sie sich ja auch dafür entscheiden können uns einfach mal keine Tipps zu geben und sich hieraus nur einen Spaß zu machen. Oder sich auch zu betrinken. Und ich denke auch, dass sie stark sein muss. Nach so einer Zeit noch so freundlich und auch lieb zu Tributen zu sein, ist bestimmt nicht einfach. Ich hab keine Ahnung, oder habe es vergessen, wann sie die Spiele gewonnen hat, aber es sicherlich nicht vor einem Jahr. Also muss sie es schon länger machen und das war wirklich toll. Vielleicht hatte ich so wirklich eine reale Chance da wieder herauszukommen. Vielleicht. Die Chance war immer da. Auch wenn man es nicht glauben kann. Oh ja, jetzt könnte ich es echt leicht vergessen. Wenn ich schnell fliehe, werde ich das Füllhorn sicher überleben und danach... vielleicht auch irgendwie. "Danke, Eleyna", sagte ich und meinte es wirklich ernst. Schon jetzt hat sie wirklich viel getan. "Magst du ein bisschen was von deinen Hungerspielen erzählen? Also nur wenn du möchtest. ich verstehe es auch, wenn du es nicht willst."
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Mi Aug 21 2013, 03:18

Während sie zu Carlyn sprach, sah ich zu dem kleinem Bildschirm, der in einer Ecke war. Es wurden die Ernten der verschiedenen Distrikte gezeigt, Caeser Flickerman saß an seinem Standartplatz und gab wahrscheinlich Kommentare zu den einzeln Tributen ab.
Der Ton war aus und sie zeigten grade die Tribute aus 2, weit waren sie mit ihrer Sendung also noch nicht gekommen.
"Könnten wir das kurz verfolgen? Ich wüsste gerne, wie genau unsere Gegener aussehen", bat ich.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Mi Aug 21 2013, 04:59

"Klar", sagte ich und ging zu einem kleinen Tischchen, auf dem eine elegante, schwarze Fernbedienung lag. Mit routinierten Bewegungen drückte ich auf einige der Tasten. An der Wand wurde eine große Leinwand sichtbar, die vom Boden bis zur Decke ging. Aus den Lautsprechern, die unsichtbar in der Wand verborgen waren, drang die gut gelaunte Stimme von Caeser Flickerman. Gerade erschien das weibliche Tribut aus Distrikt 2 auf der Leinwand. Mit ihren roten Haaren stach sie deutlich aus der Menge heraus. Ich beobachtete, wie sie mit relativ selbstsichereren Schritten auf die Bühne zulief.
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Carlyn Hensley

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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Sa Aug 24 2013, 01:33

Ohne noch etwas zu sagen, schaute ich zu wie sie den Fernsehere anschalteten und die Ernte gezeigt wurde. Ich wusste sehr genau wie wichtig es nun war aufzupassen und mir jeden Tribut wie gut es nur ging einzuprägen, denn in der Arena konnte das nur vom Vorteil sein. Doch stattdessen zog ich meine Beine an und dachte an so vieles. An vieles, aber nicht daran was dieser Tribut alles mit mir in der Arena anstellen könnte. Nur nebenbei bekam ich mit, wie der weibliche Tribut aus Distrikt 2 auf die Bühne ging. Rote Haare, die ziemlich auffielen. Aber das war wohl auch eins der wenigen Dinge, die sie von den anderen Tributen aus 1 oder 2 unterschieden. Soll mir egal sein.
Die Ernten aus Distrikt 3 und 4 folgten, aber ich merkte mir nichts. Und dann sah ich unsere Betreuerin und in einer Sekunde realisierte ich erst richtig, dass es unser Distrikt war. Unbewusst riss ich die Augen auf und konnte den Blick nicht vom Fernseher nehmen. Ich sah erneut wie mein Name aufgerufen wurde und ich nach vorne ging. Nein, es war bestimmt kein selbstsicherer Schritt wie bei denen aus den ersten Distrikten. Man hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich zusammenbreche. Doch daran konnte ich nichts mehr ändern. Dann wurde Gideons Name aufgerufen. Und darüber war ich froh, denn irgendwie mochte ich ihn. Zumindest hatte ich das Gefühl, dass ich ihn trauen kann. Und das ist etwas.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Mo Sep 02 2013, 06:20

Ich sah mir das Auftreten der anderen Tribute genau an, doch daraus würden sich noch keine Schwächen und Stärken ergeben lassen.
Die Leute aus den Anfangs-Distrikten wirkten wie die typische Karrieos, die sie nun mal auch waren. Schließlich kamen die Aufnahmen aus unserem Distrikt.
Carlyn stand während der ganzen Ernte der Schock und Kummer ins Gesicht geschrieben, während ich mit straffen Schultern und einer kalten Miene auf die Bühne trat.
Schließlich gab es Caeser irgendein Kommentar ab, welches ich nicht mit bekam und dann ging es weiter mit Distrikt 6, doch ich blendete den Fernseher aus, in Gedanken war ich bei meiner Schwester und Cousine.
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BeitragThema: Re: Zug von Distrikt 5   Di Sep 10 2013, 08:39

Als schließlich auch die Ernten der anderen Distrikte fertig waren, schaltete ich den Fernseher wieder aus. Ich hoffte, dass die beiden ihre Gegner jetzt wenigstens etwas besser einschätzen konnten. „Ich schätze, wir kommen bald an“, sagte ich, „von da an werdet ihr eigentlich ständig von Menschen umgeben sein, bis ihr dann in euer Zimmer kommt, stellt euch schon mal drauf ein. Ihr wollt ja bei den Sponsoren einen guten Eindruck hinterlassen. Stärkt euch, ruht euch noch einmal ein wenig aus, wir erreichen das Kapitol in wenigen Stunden“.
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